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Osterbrunnen von Neckarweihingen

Karfreitag ist am 30.03.2018

 

Ostern ist nach Weihnachten (Geburt Jesu) für die Christen durch die Auferstehung Jesu ein weiteres zentrales Ereignis ihres Glaubens. Der Tod wird nicht als Ende, sondern als Neubeginn eines neuen Lebens gesehen. Damit soll bekundet werden, dass das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht und die Liebe über den Hass siegen wird.

Das deutsche Wort "Ostern" leitet sich vom indogermanischen Wort für "Morgenröte" ab. Die Osterzeit beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten.

Bis zum 3. Jahrhundert feierte man Ostern als einen Festtag, im 3. Jahrhundert wurde dann die Woche vorher, die Karwoche, als Vorbereitungszeit zur Fastenzeit; im 4. Jahrhundert wurden die "drei heiligen Tage" von Gründonnerstag Abend bis Ostersonntag Morgen als Höhepunkt des Kirchenjahres eingeführt.

Das 1. Konzil von Nicäa (325) legte fest, dass der Ostersonntag am 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird. Daraus ergibt sich, dass der Ostersonntag nach dem im Westen gültigen gregorianischen Kalender frühestens am 22. März, spätestmöglich am 25. April stattfindet. Die orthodoxen Kirchen berechnen Ostern nach dem julianischen Kalender (=> Kalenderwesen), der gegenüber unserem gregorianischen derzeit um 13. Tage zurückhinkt. Nach orthodoxer Tradition darf Ostern außerdem nicht vor oder zusammen mit dem jüdischen Passahfest gefeiert werden. Deshalb feiern orthodoxe und westliche Kirchen das Osterfest meist an unterschiedlichen Sonntagen. Traditionell wird in orthodoxen und katholischen Kirchen, zunehmend auch in protestantischen, die Osternacht gefeiert.

 
Osterfeuer

werden am Abend des 1. Ostertages auf Feldern und Höhen entzündet und leuchten weithin ins Land.

Osterspiele

werden vielerorts seit alters her aufgeführt. Immer ist der Inhalt der Spiele der Sieg des erwachenden Lebens über das Dunkel der Winterzeit. Das christliche Mysterienspiel von der Auferstehung Christi fügt sich nahtlos an die vorchristlichen Frühlingsbräuche an, welche das Erwachen der Natur mit neuem Leben feierten. Eine Reihe an Ostersymbolen gab es schon im Altertum. Viele wurden vom Christentum übernommen und haben bis heute Bestand.
 

Osterbrunnen

Der Brauch des Osterbrunnenschmückens beginnt zunächst mit dem Säubern der Anlage, dem sog. "Fegen". Übten dieses Amt nur die jungen Burschen aus, so tun dies heute entweder die schmückenden Frauen oder deren Ehemänner. Danach wird der Brunnen geschmückt, im Volksmund spricht man dabei vom "Brunnenputzen". Als Schmuck dienen ausgeblasene Eier, die einfarbig bemalt oder verziert sind. In manchen Orten ersetzten die verantwortlichen Personen die echten Eier mit Plastikeiern, da die ausgeblasenen Eier entweder durch die Witterung oder auch mutwillig zerstört werden. Weiter gehören zum Schmuck einzelne oder zu Büscheln Girlanden und Fichtenzweige werden um Brunnentröge gewunden oder zu Gerüsten und Kronen geflochten, an welchen die Eier befestigt werden.
 

Karwoche - Gründonnerstag

Der Gründonnerstag erinnert an das Passahmahl, das Jesus als Abschieds- und Hoffnungsmahl vor seiner Gefangennahme mit seinen Jüngern gefeiert hat (Markusevangelium 14, 22 - 25). Der Name "Grün"- Donnerstag kann von "gronan", "weinen" ("greinen") abgeleitet werden. Damit waren wohl die Tränen der Büßer gemeint, die in der alten Kirche an diesem Tag nach beendeter Buße wieder in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen wurden.

Karwoche - Karfreitag

Der Karfreitag ist der Überlieferung nach der Todestag Jesu. An diesem Tag werden je nach Region und Land die verschiedensten Brauchtümer gepflegt. In der katholischen Kirche findet am Karfreitag keine Messe statt, es wird daher nur ein einfacher Wortgottesdienst, (Werktagsgottesdienst), gehalten. Für die evangelischen Christen jedoch ist es der höchste Feiertag im Jahr

Ostersonntag

Ostern ist das große Frühlingsfest. Die Natur ist zu neuem Leben erwacht. In dieser schönsten Zeit des Jahres feiern die Christen die Auferstehung des Herrn. 

Ostermontag

Der Ostermontag nimmt Bezug auf die Ereignisse unmittelbar nach der Auferstehung. So berichtet Lukas z.B., daß die Emmausjünger auf Jesus getroffen sind, und sie erkannten ihn auf dem Weg von Getsemane nach Emmaus woraus sich der Überlieferung nach die Erscheinung Jesu gab, und somit die Thematik der Auferstehung hervorging.

Osterlamm

Das Osterlamm steht als Symbol für die unschuldigen Hingabe, das Sterben von Jesus. Bis zur Mitte des 16. Jhdts war ein Lammbraten Bestandteil der österlichen Festtafel. Dann wandelte sich diese Sitte und es gab immer häufiger Hase statt Lammbraten. Damals nahm man keine Rücksicht auf die Junghasen und es fanden österliche Hasenjagden statt, die am Karfreitag beendet sein mussten. Heutzutage werden am Gründonnerstag für das Osterfrühstück die Osterlämmer aus Biskuitteig gebacken

Osterkerze

In der Osterkerze vereinigen sich die griechische, jüdische, römische und christliche Lichttradition. Das Licht gilt als Zeichen des Lebens ! Die Osterkerze und die Lichtfeier zu Beginn der Liturgie haben ihre frühesten Wurzeln in der Sitte der alten Kirche, die Osternacht mit zahl- reichen Kerzen zu erhellen. Zusätzlich gab es in Rom den Brauch, die Osternachtsfeier mit zwei ca. 2m hohe Kerzen zu erleuchten.  Die gesamte Feuersymbolik des Osterfeuers ist auf die Osterkerze übertragen worden. Sie steht heute im Mittelpunkt der Osternachtfeier! Die Osterkerze symbolisiert den über Tod und Sterben siegenden und auferstandenen Jesus Christus.

Die festlich geschmückte Osterkerze wird dann auf dem Osterleuchter angebracht und die Gemeinde entzündet ihre mitgebrachten Osterkerzen an jener Flamme. Damit soll bekundet werden, das Jesu der Ursprung des Lebens ist und Licht in die Dunkelheit bringt. Diese Bedeutung wird durch das Absenken der Osterkerze in das Wasser bei der Weihung des Taufwassers und dem Entzünden der Taufkerzen an der Osterkerze noch verstärkt.

MOTIVE DER OSTERKERZE:

Meist ein Kreuz, ein Baum, ein Lamm, eine Taube, das Sonnenlicht oder Wasser. Auf der Osterkerze werden an dem Kreuz mit 5 Wachsnägeln, Weihrauchkörnern etc. die 5 Kreuzmale Jesu angedeutet und oberhalb des Kreuzes der erste griechische Buchstabe Alpha für Anfang und unterhalb der letzte griechische Buchstabe Omega für Ende plaziert. Symbolisieren: "Ich bin der Anfang und das Ende". Jahreszahl ist ebenso auf der Kerze vermerkt. Wird sie zu Ostern des Jahres z.B. 2000 geweiht, so trägt sie diese Jahreszahl bis Ostern 2001. Erst dann wird sie durch eine neue Osterkerze mit Jahreszahl 2001 ersetzt!

Die weiße Kerzenfarbe steht für die Hoffnung und das neue Leben.

Die Osterkerze brennt nur während der 50tägigen Osterzeit von Ostern bis Pfingsten, an Taufgottesdiensten, um an ihr die Taufkerze zu entzünden und an Begräbnismessen.

 

 

 

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